Gesunde Gelenke und schöne Haut

Es gibt Menschen denen das Alter nicht viel anzuhaben scheint. Mit über 60 Jahren haben sie noch relativ glatte Haut, sind fit und beweglich. Auf der anderen Seite gibt es junge Menschen, zu denen die Zeit weniger gnädig war: Sichtbare Zellulite mit 20, Falten und schlaffe Haut mit 35, ein künstliches Gelenk mit 50. Sind die Gene schuld am schlechten Bindegewebe? Haben manche Menschen Glück und andere einfach Pech gehabt?

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Fünf Gründe warum Zucker gut für Dich ist

Ich habe den Eindruck, dass in den letzten Jahren eine regelrechte Zuckerhysterie ausgebrochen ist. Zum einen hat die Low Carb-Bewegung, die vor zehn Jahren noch ein Nischendasein fristete, im Zuge des Fitness und Gesundheitsbooms viele Anhänger gewonnen. Zum anderen ist es traurige Tatsache, dass in Deutschland heute 53 % aller Erwachsenen und mehr als jedes siebte Kind übergewichtig ist [1, 2]. Weltweit gibt es heute mehr Dicke als Untergewichtige. Der Schuldige für die Fettleibigkeitsepidemie wurde bald gefunden: Zucker!

Er gilt mittlerweile als „Der heimliche Killer“, der uns nicht nur dick macht sondern auch Diabetes, Alzheimer und Krebs verursacht. Auch ich hatte mich vor eingien Jahren davon anstecken lassen. Es folgten ein paar Jahre Low Carb, in denen ich mich phasenweise sogar ketogen ernährt habe. Meine Erfahrungen waren zunächst positiv. Doch mit der Zeit ging es mir körperlich immer schlechter und irgendwann musste ich einsehen, dass ich einem Irrtum aufgesessen war.

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Health Hack: Ölziehen

Der heutige Health Hack ist eine Methode aus der ayurvedischen Medizin. Ayurveda ist eine ganzheitliche Heilkunst, die in Indien seit mehr als Zweitausend Jahren gelehrt und angewendet wird. Sie umfasst neben physischen Aspekten auch die mentale, emotionale und spirituelle Ebene der Gesundheit. Darin unterscheidet sie sich von der klassichen Schulmedizin, die den Körper oft als Summe seiner Einzelteile betrachtet und Krankheitssymptome lokal behandelt.

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Alopezie-Hypothese 4 – Der Ketchup-Flaschen-Effekt

Im letzten Teil meiner Alopezie-Serie betrachte ich das Absterben der Haarfollikel aus einer evolutionsbiologischen Perspektive. Sie stammt aus dem Buch „I Broke the Mystery of Male Pattern Baldness“ von Monico Mercado, PhD (1) und offenbart das große Dilemma, in dem wir und vor allem unserer Kinder heute stecken. Gleichzeitig ist sie ein Hoffnungsschimmer, dass wir unseren jungen Männern den Haarausfall durch das richtige Verhalten ersparen können.

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Alopezie-Hypothese 3 – Entzündungen

Kahlköpfige erkranken häufiger am Herzen – so lautet das Ergebnis einer Übersichtsstudie mit insgesamt knapp 37.000 Probanden. Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen andro-genetischer Alopezie und koronaren Herzkrankheiten wie Herzinfarkt, Angina Pectoris oder Erkrankungen der Herzkranzarterien. Demnach haben bereits junge Männer mit fortgeschrit-tenem Haarausfall ein höheres Risisko für Herzerkrankungen als Männer mit vollem Haar. Interessanterweise war der Zusammenhang statistisch nur signifikant, wenn sich die Haare im Scheitelbereich lichteten. Bei einer reinen Stirnglatze war die Korrelation weniger eindeutig.

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Alopezie-Hypothese 2 – Östrogenüberschuss

Es herrscht die weit verbreitete Ansicht, der typisch männliche Haarausfall würde durch einen besonders hohen Testosteron-Spiegel ausgelöst. Eine Vermutung, die auf den ersten Blick nicht ganz abwegig ist. Schließlich findet man auf der kahlen Kopfhaut betroffenener Männer große Mengen an Dihydrotestosteron (DHT) – einem potenten Steroidhormon, welches der Körper aus Testosteron mittels des Enzyms 5-Alpha-Reduktase herstellt. Der Rückschluss, dass der lokal erhöhte DHT-Spiegel aus einem hohen Testosteron-Spiegel resultiert, ist allerdings falsch.

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Alopezie-Hypothese 1 – Energiemangel

Im ersten Teil meiner Artikelserie konntet Ihr lesen, warum genetische Ursachen und ein männliches Steroidhormon für die Alopezie-Epidemie bei Männern verantwortlich gemacht werden. Ich schreibe bewusst von einer Epidemie, denn tatsächlich sind ab einem gewissen Alter beinahe 100 % aller hellhäutigen Männer von der androgenetischen Alopezie in unterschiedlichen Schweregraden betroffen. Bei jeder vierten hellhäutigen Frau über 60 lichtet sich der Schopf ebenfalls und zeigt das typische Muster des sogenannten erblich bedingten Haarausfalls. Es erscheint zumindest zweifelhaft, eine derart hohe Prävalenz nur über Vererbung erklären zu wollen.

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Alopezie

Alopezie – Schicksal oder Krankheit?

In meiner Kindheit in den Achtziger Jahren war Haarausfall etwas, was in meiner Wahrnehmung nur alte Männer betraf. Junge Männer mit Glatze kannte ich hauptsächlich aus dem Fernsehen, wo sie dann meistens irgendwelche Bösewichte spielten oder von Menschen, die ihre Haare aufgrund einer schweren Erkrankung verloren hatten. Als ich Ende der Neunziger Jahre mein Abitur machte, gab es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis keinen jungen Mann, der von Haarausfall betroffen war. Zumindest war mir niemand aufgefallen. Ich weiß noch wie irritiert ich war, als ich im ersten Semester an der Uni einen Kommilitonen hatte, der mit knapp 20 Jahren nur noch einen Haarkranz hatte, wie ich ihn bis dato „von Opa“ kannte. Nach und nach fielen mir auch andere Studenten mit zum Teil weit fortgeschrittenem Haarausfall auf.

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Kauen

Health Hack: Gründlich kauen

In der Rubrik Health Hacks veröffentliche ich ab sofort Gesundheitstipps, die sich einfach im Alltag umsetzen lassen. Gute oder schlechte Gewohnheiten im Alltag haben nämlich über die Jahre gesehen enorme Auswirkungen auf die Gesundheit, im positiven wie im negativen Sinne. Beispielsweise fördert Mundatmung bei Kindern die Fehlentwicklung des Kiefers und ein übermäßiges Längenwachstum des Gesichts. Zudem ist das Kauen fester Nahrung ein essenzieller Faktor für Entwicklung des Kiefers.

Aber Kauen bewirkt noch viel mehr – es hält den gesamten Körper gesund. Wenn wir unser Essen nicht mehr richtig kauen, sondern aus Bequemlichkeit oder Zeitmangel nur noch hastig herunterschlingen, können wir uns mit der Zeit sogar selbst vergiften.

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Der degenerierte Kiefer

Ich erinnere mich noch an den Zahnwechsel als Kind. Meine Schneidezähne kamen ziemlich gerade heraus und wuchsen einigermaßen in Reihe. Doch schon die Eckzähne erblickten an der falschen Stelle das Tageslicht. Sie wuchsen weiter oben in zweiter Reihe durch das Zahnfleisch. So kam es, dass ich als Grundschulkind meine erste Zahnspange bekam. Der Kieferorthopäde stellte außerdem einen Überbiss fest. So ersetzte er die erste Zahnklammer bald durch ein herausnehmbares Doppeldecker-Zahnspangenungetüm, welches beim Tragen meinen Unterkiefer am Oberkiefer fixierte. Diese Spange trug ich einige Jahre. Irgendwann waren die Eckzähne dann in Reihe und der Fehlbiss korrigert. Problem gelöst – scheinbar.

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